Vollmond in der Waage 13.04. #222
am 13.04 um genau 2:22 haben wir den Vollmond in der Waage.
& er katapultiert uns durch das 222-Portal hin zur Balance die wir brauchen in unseren Beziehungen – egal ob in der Beziehung zu uns selbst oder zu unserem Partner.
Vielmehr geht es nun nicht darum, dem Verstand und alten destruktiven Mustern die dir vielleicht wieder einreden wollen "du müsstest etwas loslassen und dich trennen, weil keine Balance herrscht" nachzugehen,
sondern die GEDANKEN & GEFÜHLE, die Du selber in dir entstehen lässt (innen = außen), loszulassen.
Dein Partner, Deine Freunde, Deine Familie – sie sind, wie sie eben sind & so bist auch Du wie du bist.
Das einzige was dich verletzen kann, bist du selbst, indem du dir deine Geschichten, deine Ängste und deine Zweifel immer & immer wieder selber weiter einredest.
Wenn du die Perspektive veränderst & du das, was dich triggert (in immer wieder kehrenden Beziehungen oder whatever), endlich mal nutzt und dich traust HINZUSEHEN, was in dir schon so lange ruft geheilt zu werden und gesehen zu werden – wirst du frei.
Das kommt natürlich immer auf die entsprechenden Umstände an & um welche Beziehungen es sich handelt – aber ich rede von denen, wo eigentlich der Grundsatz passt und eigentlich alles okay ist & du aber immer und immer wieder vor deiner eigenen Tiefe / Themen oder einer Tiefe in der Beziehung versuchst davon zu laufen. (so auch ich.)
Oftmals ist es nicht der Partner, der Job oder die Freundin. Oftmals sind wir es selbst, die sich Dinge so lange schmerzhaft reden, bis es wirklich wehtut. Weil es ein Muster ist. Weil es gewohnt ist. Weil wir es kennen.
Ebenfalls: Leg endlich deinen Perfektionismus ab & versuche nicht ständig etwas an dir zu verbessern oder verändern. Das ist keine gesunde Persönlichkeitsentwicklung & keine gesunde Heilung.
Du heilst immer und immer mehr, wenn du zurück zu DIR kehrst & alle Anteile Schatten und Licht liebevoll annimmst und umarmst.
Auch wenn du dich selber für sie verurteilst oder dich schuldig fühlst für Situationen, die DU verursacht hast – wo du reagiert hast anstatt zuzuhören, wo du geschrien hast anstatt dich zu halten.
Wo du im Außen nach Halt gesucht hast, nach Liebe, Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Du wusstest es nicht besser. Ich wusste es nicht besser.
Ich will nicht perfekt sein.
Perfektion ist glatt, stumm,
sie lässt keinen Raum zum Atmen.
Ich will Ecken, will Fehler,
will Geschichten in meinen Narben.
Ich will lachen, wenn ich weine,
und tanzen, obwohl niemand die Musik hört.
Ich will mich zeigen –
mit Herz in der Hand,
mit Augen, die manchmal müde sind,
aber nie leer.
Ich will nicht gefallen,
sondern berühren.
Nicht angepasst, sondern echt.
Denn in der Tiefe meiner Unvollkommenheit
liegt meine größte Schönheit:
Ich bin ich.
Und das reicht.
Bis ganz bald
Michelle
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